Nokia Lumia Gewinnspiel: Die besten Bilder des SQL Server Launchs in Köln 27.02.2012

Svenja Henß
Svenja Henß, Senior Assistant

Kaum sind die ersten beiden Messetage vorbei, gibt es auch schon kreative Fotos für unser Gewinnspiel:

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Fotograf: Jochen A.

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Fotograf: Marcus H.

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Fotograf: Christoph S.

 

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Fotograf: Thomas H.

 

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Fotograf: Tobias D.

Leuchtwand

Fotograf: Michael P.

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Fotograf: Sven B.

Weiter geht es mit den Fotos vom 3. Messetag:

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Fotograf: Bernhard L.

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Fotograf: Robert P.

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Fotograf: Peter M.

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Fotograf: Joel B.

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Fotograf: André Z.

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Fotograf: Uwe M.

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Fotograf: Uwe M.

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Fotograf: Uwe M.

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Fotografin: Mariya A.

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Fotografin: Mariya A.

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Fotograf: Jan B.

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Fotograf: Daniel S.

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Fotograf: Tim N.

Ask me!

Fotograf: Gregory D.

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Microsoft SQL Server 2012 Launch: Gewinne ein Nokia Lumia 800 !

Svenja Henß
Svenja Henß, Senior Assistant

Der Einsender des schönsten / originellsten  / witzigsten Fotos des SQL Server 2012 Launch Events gewinnt ein Nokia Lumia 800 in seiner Wunschfarbe.

Ladet eure Handyfotos einfach bis zum 01. März auf der SDX Facebookseite (www.facebook.com/SDX.AG) hoch oder sendet sie mir per Email an Svenja.Henss@sdx-ag.de.

Alle Einsendungen werden hier im Flurfunk veröffentlicht.

Hier der Gewinnspielflyer:

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Mit der Teilnahme am Gewinnspiel stimmt ihr der Veröffentlichung eurer Fotos auf dem SDX Flurfunk sowie der SDX Facebook Seite zu. Eure Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

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SkyDrive, Live Mesh und Windows 8 24.02.2012

Matthias Jauernig
Matthias Jauernig, Senior eXpert

In Windows 8 kommt Microsoft’s Online-Speicher SkyDrive eine viel wichtigere Rolle zu, auch die Integration zum Synchronisationsservice Live Mesh wächst. Dieser Blog-Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Ich bin bekennender Nutzer von Microsoft’s Online-Speicher SkyDrive, das mit seinen 25 GB kostenlosem Speichervolumen mehr als genug Platz für alle möglichen Dokumente bietet. 5 GB dieses Online-Speichers stehen mit dem Service Live Mesh zur automatischen Synchronisierung über alle angebundenen Geräte bereit, vergleichbar mit Dropbox oder SugarSync.

Ein neuer Blog-Beitrag von Microsoft beschreibt, wie die Redmonder die etwas stiefmütterliche Behandlung von SkyDrive für Windows 8 nun stark verbessern und den Dienst in einen voll integrierten Cloud-Service für Windows 8 verwandeln wollen. “Stiefmütterlich” deswegen, weil SkyDrive bisher nicht viel mehr war als eine Webseite, ohne die Integrationsmöglichkeiten wie bei vergleichbaren Diensten (von Windows Phone und ein paar mittelmäßigen Smartphone-Apps abgesehen). Fakt ist: Microsoft benötigt wie z.B. Apple einen integrierten Cloud-Dienst zur Speicherung von Daten, um den heutigen Nutzerwünschen an mobile Geräte und den Datenaustausch zwischen Devices gerecht zu werden. So ist schon länger bekannt, dass sich Umgebungs- und Programm-Einstellungen unter Windows 8 über den Live-Account automatisch auf alle Windows-8-Geräte synchronisieren lassen werden. Mit SkyDrive gehen die Redmonder jetzt einen wichtigen Schritt Richtung Daten-Synchronisierung und -Integration.

Windows 8 wird SkyDrive sowohl auf der neuen Metro-Oberfläche als auch auf dem altbekannten Desktop integrieren. Für Metro wird es eine separate App geben, über die Nutzer ihre Daten abrufen und verwalten können – gerade für Tablets und auf jeden Fall für ARM-Devices unabdingbar. Diese App wird sich in das Metro-App-Ökosystem integrieren, sodass auch von anderen Metro-Apps zum Austausch von Dateien auf SkyDrive zugegriffen werden kann. Eine frühe Version der SkyDrive-Metro-App wird bereit in der Windows 8 Consumer Preview verfügbar sein, die Ende Februar 2012 erscheint.

Auf dem Desktop wird es darüber hinaus eine Integration in den Windows-Explorer bereitgestellt, sodass auf SkyDrive wie auf ein gewöhnliches Laufwerk zugegriffen werden kann. Dies war bisher nur über Drittanbieter-Lösungen wie z.B. Gladinet bzw. über Tricks möglich, aber auch hier nur bedingt. Denn die Explorer-Integration legt eine lokale Kopie von SkyDrive in einem beliebigen Ordner an, der mit den Online-Daten synchron gehalten wird – Live Mesh lässt grüßen. Nutzer können Dateien im SkyDrive-Laufwerk bearbeiten bzw. neue Dateien hinzufügen. Anschließend werden die Änderungen automatisch auf SkyDrive synchronisiert und stehen damit allen angebundenen Geräten zur Verfügung. Genau diese Funktionalität bietet momentan Live Mesh, das somit in SkyDrive für den Desktop integriert wird. Das Beste daran: zukünftig wird der gesamte SkyDrive-Speicher synchronisierbar sein und nicht nur ein Ausschnitt von 5 GB wie bisher bei Live Mesh. Weitere Highlights: zukünftig lassen sich Dateien bis zu einer Größe von 2 GB synchronisieren und die SkyDrive-Applikation wird auch für Windows Vista und Windows 7 bereitstehen.

Ein weiteres Feature lässt aufhorchen: so ist es mit SkyDrive für Windows 8 möglich, sich seine eigene private Datencloud aufzubauen. Dies geschieht dadurch, dass man Remote auf Dateien eines angeschlossenen Rechners zugreifen kann. So ist es u.a. möglich, von unterwegs auf einem Tablet auf alle Daten zuzugreifen, die auf meinem stationären PC zu Hause gespeichert sind, solange dieser PC hochgefahren ist und diese Funktionalität freigeschaltet wurde.

Einige Features werden in dem Blog-Post noch nicht erwähnt, sie wurden aber am Wochenende inoffiziell “geleakt”. Dazu gehört das Lesen von ODF-Dokumenten (Open-Document-Format), das Management von Bitlocker-Keys und der Erwerb von mehr Speicher. Weitere Informationen dazu lassen sich hier und hier finden. Es bleibt also spannend, welche Features Microsoft noch in SkyDrive integrieren wird. Eine nahtlose Integration in Windows und auch andere Geräte stellt aber den grundlegenden Schlüssel für den Erfolg dieses neuen alten Dienstes dar. Die Basis dafür haben die Redmonder mit der offiziellen Ankündigung gelegt.

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Entity Framework 5.0 wird schneller 23.02.2012

Matthias Jauernig
Matthias Jauernig, Senior eXpert

Ein großer Kritikpunkt am Entity Framework bis zu Version 4.x bezieht sich auf die Geschwindigkeit, mit der Daten von diesem ORM gelesen und geschrieben werden.

Dieses Problems sind sich offenbar auch die Entwickler des EF bewusst und drehen an der Performance-Schraube des Entity Framework 5.0, das Bestandteil von .NET 4.5 sein wird. Erste Ergebnisse daraus illustriert ein Blog-Beitrag des ADO.NET-Teams.

So werden im EF 5.0 Linq-to-Entities-Queries automatisch kompiliert, was im Vergleich zum EF 4.0 einen Performance-Gewinn von knapp 600% bei solchen Queries ausmacht:

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Weitere Tests des Entity-Framework-Teams in alltäglichen Szenarien fallen zwar nicht derart drastisch aus, doch auch hier haben die Entwickler eine Geschwindigkeits-Steigerung von 67% gemessen.

Natürlich ist Geschwindigkeit nicht alles und so muss das EF-Team auch bei den Einschränkungen des ORM noch an vielen Stellen nachbessern, um Entwickler in der Breite zu überzeugen. Doch die Richtung stimmt.

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Optimierung von Tabularen BISM Modellen - Teil 1 22.02.2012

Viktor Ewert
Viktor Ewert, Business Intelligence eXpert

Bestimmte Inhalte wie technische IDs eines tabularen BISM Models sind für Client-Tools nicht relevant. Andere Informationen möchte der Benutzer in seinen Analysen nicht sehen (z. B. Spalten, auf denen irgendwelche Berechnungen basieren).  Diese kann man einfach vor Client-Tools verbergen.

Die vorgenommen Optimierungen werden anhand des Models durchgeführt, dass in Zusammenhang mit folgendem Blogbeitrag erstellt wurde: SDX eXperts Flurfunk: Erstellung eines Tabularen BI Semantic Model (BISM)

Filtern der Daten

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Filtern im tabularen BISM Model. Setzt man den Filter im Import Wizard oder in den Table Properties, werden die herausgefilterten Daten erst gar nicht in das Model geladen. Um solch einen Filter zu setzen navigiert man über den Menüpunkt Table –> Table Properties.

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Man erhält den Dialog Edit Table Properties und kann dort die Datenquelle bearbeiten, indem man Filter setzt oder Spalten vom Model ausschließt.

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Dagegen haben Filter in der Grid-View weder Auswirkung auf die Datenmenge noch auf die Anzeige im Client. Diese Grid-View Filter ermöglichen einem während der Entwicklung “nur” einen besseren Überblick auf die Daten. Das heißt aber nicht, dass er sinnlos ist: Im Gegenteil! Damit lassen sich z. B. Berechnungen sehr leicht verifizieren.

Tabellen und Spalten vor Client Tools verbergen

Es gibt Informationen, die das Tabulare Model intern benötigt, die aber in Client-Tools nicht notwendig oder gar störend sind. Dieses können z. B. Primary-Key Spalten, Tabellen oder Spalten sein. Um einen Benutzter nicht mit irrelevanten Informationen zu verwirren, kann man diese für Client-Tools einfach ausblenden. Zum Ausblenden einer Tabelle im Grid View geht man folgendermaßen vor: Kontextmenü einer Tabelle –> Hide from Client Tools. Ausgeblendete Objekte sind für Berechnungen weiterhin verfügbar.

Ausblenden einer Tabelle im Grid View:

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Ausblenden einer Tabelle im Diagram View:

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Das Ausblenden einer Spalte funktioniert analog. Spalte auswählen –> Hide from Client Tools

In meinem Beispiel sind es fast die Hälfte der Spalten die in Client Tools nicht angezeigt werden, aber für das Model intern benötigt werden.

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C++ 20.02.2012

Alexander Jung
Alexander Jung, Chief eXpert
Bis vor 10 Jahren war C++ neben VB die wichtigste Sprache für den Microsoft-Entwickler. Dann kam .NET und um VB und C++ wurde es still. Während VB aber in VB.NET einen legitimen Nachfolger gefunden hat und von Microsoft abgekündigt wurde, war C++ nie wirklich weg.
Die Nische, in der sich C++ in der letzten Dekade befand, war dabei gar nicht mal so klein. Embedded Devices, Cross-Platform und Hardware-nahe Programmierung sind nur ein Ausschnitt, die große Palette existierender Software ein weiterer. Und innerhalb der Microsoft Produktpalette gibt es eine Reihe von Anwendungen, die die C++-Welt nie verlassen haben (was oft genug als mangelndes Commitment zu .NET interpretiert wurde).

Tatsächlich gab es auch für den .NET-Entwickler (in diesem konkreten Falle ich ;-)) immer wieder Gelegenheit, C++ Code schreiben zu dürfen. Zugriff auf native Bibliotheken wenn P/Invoke nicht ausreichend war ist hier sicher ein typisches Beispiel. Der Trend zu Parallelverarbeitung ist ein weiteres Feld, in dem C++ seine Stärken ausspielen kann. Zum Beispiel bei Problemstellungen aus dem Bereich “Number crunching auf großen Datenmengen” (bei cache contention oder false sharing greift die dedizierte Kontrolle über das Speicherlayout besser als unter .NET). Ein Feld, das zunehmend Aufmerksamkeit erfährt, ist die Nutzung der Grafikarte (GPU).

cppUnd neuere Signale deuten stark darauf hin, dass C++ aus dem Schattendasein, das es vielleicht in der Wahrnehmung mancher Entwickler geführt hat, wieder stärker ins Rampenlicht treten wird. Beispiele:

Herb Sutter, kein Unbekannter in der C++-Gemeinde, stellt für Microsoft die Unterstützung des neu verabschiedeten Standards C++11 deutlich heraus – was nicht heißt, dass sie nicht noch Arbeit zu tun hätten.
Sowohl Herb als auch andere sprechen seit einiger Zeit von einer “C++ Renaissance” – das gilt zumindest innerhalb von Microsoft.

In Windows 8, genauer der WinRT, wird C++ wieder auf Augenhöhe mit den anderen Plattformen geführt. Tatsächlich ist es sogar so, dass Teile der “.NET-Errungenschaften” in die native Welt zurückportiert wurden, etwa XAML oder das Metadatensystem, das dem COM-basierten WinRT beigestellt wurde. Zudem wird C++ – als einzige Sprache/Plattform – neben dem Metadaten-basierten Zugriff (language projection) auch den direkten Zugriff auf die COM-Schnittstelle erlauben.

Das C++ Core Team bei Microsoft war (nach Aussagen von Leuten aus der Produktgruppe) zeitweise auf ca. ein Dutzend Leute eingedampft. Mehr als Wartung war damit natürlich nicht möglich, was einen gewissen Nachholbedarf erklärt. Mittlerweile ist das Team wieder auf 200(!) Leute angewachsen. Unter anderem arbeiten sie daran, die Lücken aufzuholen, die sich genüber der .NET-Welt aufgetan haben, etwa im Bezug auf Unittest-Support.

Außerdem sind natürlich auch neue Themen auf der Agenda, etwa C++ AMP, auch hier. Ein durchaus interessantes Thema: In einer Beispielanwendung (Teilchensimulation) stieg die Performance von 2 GFLOPs auf einem Kern zu 30 GFLOPs auf 12 Kernen – und dann zu 200-1000 GFLOPs auf der GPU!

Was mich zum letzten Punkt und dem Anlass für diesen Beitrag bringt: Microsoft hält zur Zeit eine Vortragsreihe unter der Überschrift “Microsoft C++ Info Day 2012" ab. Laut Microsoft hat diese Reihe einen derart hohen Zuspruch, dass man über weitere Termine nachdenkt. In Bad Homburg hatten wir zudem das Glück, dass gerade zwei Leute aus der C++ Produktgruppe in Redmont anwesend waren (was bei den anderen Terminen vermutlich nicht der Fall ist).

Inhaltlich findet sich dort viel von dem, was hier verlinkt wurde, insbesondere wenn man Herb’s Vortrag kennt. Das Themenspektrum geht aber über diese Dinge hinaus und untermauert sie mit Demos, zum Beispiel beim Thema Multithreading oder Unittesting. Und was solche Veranstaltungen immer von Blogs oder Vortrags-Videos abheben wird: Die Diskussion und der Austausch untereinander. Als Untermauerung und Warnung: Man sollte die geplante Dauer (bis 18:00) nicht zu ernst nehmen.

Übrigens: Die nächste Advanced Developers Conference hat ebenfalls dem Thema C++ als Fokus.
In diesem Sinne:

auto betterDeveloper= make_shared<Developer>(“C#”, “C++”);
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ASP.NET MVC 4 Beta 17.02.2012

Matthias Jauernig
Matthias Jauernig, Senior eXpert

Gut 1 Jahr nach der Veröffentlichung von ASP.NET MVC 3 hat Microsoft heute die Beta-Version von ASP.NET MVC 4 zur Verfügung gestellt. Die neue Version kann hier heruntergeladen werden.

Wie auch schon vorab betrachtet gibt es in ASP.NET MVC 4 wieder viele Änderungen, die das Framework funktionaler und komfortabler machen, um hochwertige Web-Anwendungen zu entwickeln.

 

Zu den neuen Features gehören u.a.:

Weitere Details sind in den Release Notes zu finden.

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Jetzt am Kiosk: Mit der Metro in die Zukunft

Svenja Henß
Svenja Henß, Senior Assistant

Am 16. Februar 2012 erschien in der dotnetpro (03/2012)
der Artikel “Mit der Metro in die Zukunft” unseres eXperts Matthias Jauernig.

In diesem Artikel gibt unser eXpert einen ersten Überblick über das Programmiermodell von Windows 8 zur Erstellung sogenannter Metro-Style Apps, die sich vor allem per Touchscreen optimal bedienen lassen.
Anhand der 'SDX News App' wird gezeigt, wie eine Metro-App mit XAML/C# und auch HTML5/JavaScript auf Basis der neuen Windows Runtime (WinRT) erstellt werden kann.

Einen kleinen Vorgeschmack findet ihr hier:

jauernig_win8

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren…

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Neue T-SQL Funktionen im SQL Server 2012 (Teil 4/4) 15.02.2012

Markus Schwamberger
Markus Schwamberger, Senior eXpert

Im letzten Teil der Serie möchte ich die neuen Logikfunktionen CHOOSE und IIF vorstellen. Diese wurden hauptsächlich für eine einfachere Portierung von Abfragen aus Access eingeführt und bieten keine grundsätzlich neue Funktionalität.

CHOOSE

Die CHOOSE Funktion entspricht weitestgehend der CASE Funktion und besteht aus zwei Teilen. Der Erste Teil ist ein Integer- oder Floatwert und definiert die Position des Ausgabewertes innerhalb der nachfolgenden Werte. Der zweite Teil definiert eine Liste aus möglichen Ausgabewerten. Floatwerte im ersten Parameter werden in Integerwerte umgewandelt.

Ist der übergebene Index größer als die Anzahl der möglichen Ausgabewerte wird NULL zurückgegeben.

Hier ein kleines Beispiel:

SELECT 
CHOOSE(1, 'A', 'B', 'C') AS Erster,
CHOOSE(2, 'A', 'B', 'C') AS Zweiter,
CHOOSE(3.9, 'A', 'B', 'C') AS FloatWert,
CHOOSE(4, 'A', 'B', 'C') AS Ausserhalb;

Das Ergebnis ist dann wie folgt:
Erster    Zweiter   FloatWert    Ausserhalb
------ ------ ------ ------
A B C NULL

IIF

Die IIF Funktion erwartet drei Parameter.  Ist der erste Parameter Wahr, wird der zweite Parameter als Ergebnis zurückgegeben. Andernfalls ist der dritte Parameter das Ergebnis.

SELECT IIF ( 1 < 2, 'WAHR', 'FALSCH' ) AS Ergebnis;

Genau wie die CHOOSE Funktion kann diese Abfrage auch mit CASE erstellt werden. Sinn und zweck ist schlicht eine einfache Portierung von Access auf SQL Server.

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Erstellung eines Tabularen BI Semantic Model (BISM) 13.02.2012

Viktor Ewert
Viktor Ewert, Busines Intelligence eXpert
Als Ergänzung zum bisher bestehenden Analysis Services Cube Model, genannt Dimensionales Model, gibt es mit SQL Server 2012 das neue Tabulare Cube Model. Beide Modelle werden als die semantische Schicht in einer Business Intelligence Lösung gesehen und als das Business Intelligence Semantic Model (BISM) bezeichnet. Diese neue (ergänzende) Art der Cube-Modellierung möchte ich in einigen Blogbeiträgen vorstellen. In diesem ersten Beitrag geht es um die ersten grundlegenden Schritte: Model anlegen; Datenquellen auswählen; Tabelle auswählen und filtern; Model browsen

Bevor wir mit dem Anlegen eines Models beginnen ein paar grundlegende Dinge. Ein tabulares BISM Model kann entweder mit dem Visual Studio oder mit PowerPivot erzeugt werden. PowerPivot ist die abgespeckte Server-Variante des tabularen BISM Models. Im Gegensatz zu PowerPivot sind im Tabular Model Features wie Partitionierung und Roles enthalten. Die weitere Beschreibung erfolgt anhand der im Visual Studio erzeugten Server-Variante, ist aber großteils auch in PowerPivot möglich.

Model anlegen

Um ein tabulares Model anlegen zu können, erzeugt man ein neues Projekt vom Typ Analysis Services Tabular Project. Alternativ ist ebenfalls der Import bestehenden PowerPivot-Lösung oder eines bestehendes Server-Models möglich.

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Man erhält nun ein Projekt mit zwei Objekten (References, Projektname.bim). In meinem Beispiel verwende ich den SDX Showcase, die Privatbilanz.

Versucht man nun das Model zur Bearbeitung zu öffnen und erhält folgende Fehlermeldung.

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Das liegt daran, dass die Entwicklung immer in einem Workspace Server erfolgt. Dies ist nichts anderes als eine Tabulare SSAS Instanz, worin eine temporäres Tabular Model angelegt wird. Meine Tabulare Instanz habe ich unter dem Namen tabular installiert und dies wird in den Model Properties auch so eingetragen. 

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Öffnet man das Model erhält man eine Ansicht, die erst mal verwirrend ist.

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Die ganze Action des Models versteckt sich in den Menüs Model, Table und Column.

Datenquellen auswählen

Über den Menüpunkt Model -> Import from Data Source werden die Datenquellen für das Model definiert. Eine Menge unterschiedlicher Datenquellen kann ausgewählt werden.
Tipp: Wenn die Datenbasis erweitert werden oder angepasst werden soll, geht es über den Menüpunkt Model –> Existing Connections
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Zum einen können hier unternehmensinterne Daten analysiert werden, aber auch externen Datenquellen, wie Azure DataMarket oder OData Feeds, können in das eigene Modell integriert werden. Wählt man eine Datenquelle aus, erscheinet jeweils ein Wizard, der für die einzelnen Datenquellen angepasst ist. Hier können nun auch Filter gesetzt werden, oder Spalten selektiert werden sowie weitere Einschränkungen gemacht werden.

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Werden vom Quellsystem die entsprechenden Metadaten zur Verfügung gestellt, werden die Relationen automatisch (z.B. bei der SQL Server Datenbank) erkannt. Dann hat man auch die Möglichkeit referenzierte Tabellen automatisch mit auszuwählen. Z. B. Auswählen einer Faktentabelle und aller über Fremdschlüssel referenzierten Dimensionstabellen.

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Tipp: Die Friendly Names von Datenquellen, Tabellen, Spalten sollten direkt so gewählt werden, wie ein Benutzter sie auch in der Analyse zu sehen bekommt.

Grid- Diagram View

Ist der Import abgeschlossen, erscheint die Grid View. Hier hat man die Möglichkeit einen ersten Blick auf die Daten zu werfen.

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Folgende Aktionen können im Grid View durchgeführt werden:
  • Filtern & Sortieren der Datensätze
  • Tabellen/Spalten ausblenden
  • Friendly Names für Tabellen/Spalten vergeben
  • Berechnete Spalten anlegen
  • Measures definieren
Als zweite Bearbeitungssicht gibt es die Diagram View, die ein Übersicht über die im Model enthaltenen Tabellen zeigt.

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Folgende Aktionen können im Diagram View durchgeführt werden:
  • Perspektiven auswählen
  • Relationen bearbeiten
  • Hierarchien bearbeiten
  • Ausblenden von Spalten/Measures/Hierarchien/KPIs

Model analysieren

Über den Excel Button ist nun eine Analyse der importierten Daten möglich.

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Wie man sieht ist es relativ einfach ein tabulares Model anzulegen und einfache Datenanalysen zu ermöglichen. Es werden hier weitere Flurfunk Beiträge folgen, die dann detailliert auf die einzelnen Features eingehen.

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